KOSMOS Termine


Ausstellung begleitend zur Produktion:

Hubert Lampert | OXYMORA oder "Es war einmal..."

Anfangs des neuen Jahrtausends, als die PCs und das Internet endgültig den durchschnittlichen Haushalt erreicht hatten, entschied ich mich, Porträts von befreundeten Personen durch Pixeln so zu verändern, dass sie aus der Nähe betrachtet zur Unkenntlichkeit tendierten.
Zwei Bilder wurden zu einem Bildobjekt verarbeitet, so dass das eine nur von links und das andere nur von rechts zu sehen war. Von der Mitte aus betrachtet, vermischten sich die beiden Porträts durch Reflexion zu einem Bild.
Was ursprünglich von der ideellen Schönheit einer Paarbeziehung getragen wurde, entwickelte sich schnell zu einer grenzenlosen Vermischung verschiedenster Porträts, Bilder und Texte mit sowohl aktuellen Informationen wie auch historischen Legenden."

Vernissage | Mi 3. Mai 2017| 19 bis 20 Uhr
Kurator | Edgar Leissing
Dauer der Ausstellung | 3. bis 25. Mai 2017

 

Gastspiel Schauspielhaus Wien im Rahmen der Theaterallianz

KUDLICH - eine anachronistische Puppenschlacht
von Thomas Köck | Uraufführung

Wien im März 1848 – die drei Jahrzehnte seit dem Wiener Kongress haben eine bleierne Restaurationszeit gebracht, der Feudalismus besteht weiter, die Hoffnungen auf Demokratie und Freiheit haben sich nicht erfüllt. Doch unter der Oberfläche der Ständegesellschaft gärt es und Umbrüche beginnen sich anzudeuten.

Einer der Protagonisten der Rebellion: Hans Kudlich. Obwohl bei einer Demonstration durch ein Attentat lebensgefährlich verwundet, lässt sich der Sohn einer Bauernfamilie von seinem Kampf für die Freiheit nicht abbringen. Er zieht mit 25 Jahren als jüngstes Mitglied in den österreichischen Reichstag ein. Im Juni 1848 legt er dort den Gesetzentwurf zur Aufhebung der Leibeigenschaft vor und geht dadurch als Bauernbefreier in die Geschichte ein. Kaum ist die Freiheit von den Feudalherren erkämpft, stellt sich allerdings die Frage nach der Zukunft: Die Bauern brauchen nun Kredite für eigene Höfe und so führt ihre Befreiung in die Abhängigkeit von der neugegründeten Raiffeisenbank. Ihre Freiheit, ein vergiftetes Geschenk? Aus Leibeigenen werden plötzlich Agrar-Ökonomen – das Unternehmertum mit allen verbundenen Chancen und Risiken ersetzt die sichere Unfreiheit des Feudalismus.

Regie: Marco Štorman | Bühne & Kostüme: Jil Bertermann | Musik: Gordian Gleiss | Dramaturgie: Tobias Schuster

Besetzung: Nicolaas van Diepen, Peter Elter, Max Gindorff, Katharina Haudum, Lisa-Maria Sexl

Gastspiel Schauspielhaus Wien Di 13., Mi 14. und Do 15. Juni 2017 | jeweils 20 Uhr | € 19.-




mehr Infos:


 
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