"  F  ü  n  f      i  m      g  l  e  i  c  h  e  n      K  l  e  i  d  "

von Alan Ball

Premiere: 28. September 2001

mit:
Anja Dreischmeier
Sabine Kistler
Edith Konrath
Gernot Plass
Verena Rendtorff
Barbara Willensdorfer

Regie: Bettina Rehm
Dramaturgie: Hubert Dragaschnig
Ausstattung: Dirk Seesemann
Licht: Markus Holdermann


Hinterbühne
Festspielhaus Bregenz

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Eine Hochzeit in Knoxville, Tennesse:
Während unten im Garten der Hochzeitsempfang wütet, versammeln sich im Schlafzimmer der jüngeren Schwester der Braut die fünf Brautjungfern, alle im selben hässlichen Kleid. Ihre anfangs belanglose und höfliche Konversation entwickelt sich nach und nach zu einer schonungslosen Enthüllung ihrer wahren Gedanken über Männer, Beziehungen und ihre Sicht der Welt.

"Fünf im gleichen Kleid" ist ein amerikanisches Stück, doch die darin angesprochenen Themen sind auch hierzulande wohlbekannt: Der Zwang zum Perfektionismus, die Suche nach dem individuellen Glück, Hoffnungen, Träume und Enttäuschungen, Familienterror und der Wunsch nach Geborgenheit und Liebe.

Alan Ball, Oscar-Preisträger und Golden Globe-Gewinner für sein Drehbuch "American Beauty", ist der Autor dieser bitterbösen Komödie über fünf Brautjungfern, die sich nur dank des von der Braut ausgesuchten Einheitskleides ähneln, aber auch in ihrem Traum von der Liebe, den sie sich allerdings mit höchst unterschiedlichen Methoden zu erfüllen trachten, soweit er nicht bereits zerbrochen ist.

Alan Ball wurde 1957 in Atlanta, Georgia geboren, studierte Theaterwissenschaften an der Florida State University und arbeitet heute als Theater- und Drehbuchautor. "Five Women Wearing the Same Dress" wurde 1993 von der Manhattan Class Company in New York uraufgeführt.