"  N  e  s  t  o  r  "

von Michael Köhlmeier

Uraufführung

Premiere: 7. März 2002

mit:
Rainer Frieb

Regie: Hubert Dragaschnig
Bühne: Augustin Jagg
Technik: Walter Wimmer
Licht: Markus Holdermann
Kostüme: Heike Huber
Musik: Andreas Schreiber

Hinterbühne
Festspielhaus Bregenz


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Im dritten Gesang der Odyssee besucht Telemach, auf der Suche nach seinem Vater Odysseus, Nestor, den König von Pylos.

Von ihm erwartet er Aufschlussüber das Schicksal seines Vaters. Nestor, der Älteste der griechischen
Kämpfer vor Troja, hat den zehnjährigen Krieg nicht nur heil überstanden, sondern sogar große Vorteile
daraus gezogen.

Im Dialog zwischen dem Opportunisten Nestor und dem naiven Telemach - es ist ein Dialog, auch wenn nur einer spricht - prallen nicht so sehr Pazifismus und Kriegsgewinnertum aufeinander, sondern vielmehr wird die Frage gestellt, ob eigene Existenz immer, in jedem Fall und überall, ein oberstes Prinzip sein kann.