"  K  r  u  p  p      o  d  e  r      D  a  s      e  w  i  g  e      L  e  b  e  n  "

von Erwin Riess

Uraufführung (Auftragsarbeit)

Premiere: 9. Mai 2002

mit
Haymon Maria Buttinger
Heide Capovilla
Bruno Felix
Rainer Frieb
Anton Gallmetzer
Manfred Heinrich
Max Hoffmann
Anton Hörschläger
Christian Packbier
Vera Schweiger
Isabelle Uhl

Regie: Augustin Jagg
Bühne: Sabina Kellner
Technik: Walter Wimmer
Licht: Markus Holdermann
Kostüme: Heike Huber
Musik: Paul Winter

Hinterbühne
Festspielhaus Bregenz

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Im Herbst 1945 besuchten Ärzte einer alliierten Militärkommision den greisen Gustav Krupp auf seinem Schloss Blühnbach, um ihn auf seine
Verhandlungsfähigkeit beim Nürnberger Prozess zu untersuchen.

Infolge des fortgeschrit-
tenen Alters-
verfalls seines
Gehirns wird er
allerdings für
verhandlungs-
unfähig erklärt.

Jahre später werden die inzwischen alt gewordenen Ärzte der damaligen Kommission von Krupps Tochter nach Schloss Blühnbach geladen und erleben eine große Überraschung.

"Krupp oder Das ewige Leben" handelt vom Umgang mit der Geschichte. Nicht von Aufarbeitung, Bewältigung, Trauerarbeit und anderen psychosozialen Techniken ist aber die Rede, sondern davon, dass Geschichte in den Worten von Albert Camus in der Gegenwart neu geschaffen wird.

Der Ort der Geschichte ist die Gegenwart, und die Toten leben unter uns ihr ewiges Leben.

Das Stück zeigt, was geschieht, wenn Untote und Gegenwärtige aufeinandertreffen. Aus einer historischen Farce wird ein Horrortrip durch die Gegenwart.