"  Z  e  l  l  e  "

von Paula Meehan

Deutschsprachige Erstaufführung
Premiere: 23. September 2004

Hinterbühne Festpielhaus Bregenz

Regie: Georg Staudacher
Ausstattung: Georg Lindorfer
Lichtgestaltung: Markus Holdermann

mit:
Jutta Fastian
Phillippa Galli
Heidelinde Pfaffenbichler
Alexandra Tichy

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1999 erhielt die irische Autorin Paula Meehan den Auftrag, über Freiheitsentzug und Gefängnisse in Irland zu schreiben. Das Resultat war Zelle, ein kraftvolles, spannendes und zeitgemäßes Stück über das Leben und Sterben innerhalb eines Frauengefängnisses.


 



Das außergewöhnliche Stück gibt einen intimen Einblick in die ambivalente Welt hinter den Gefängnismauern und spürt dem Alltagsleben vier inhaftierter Frauen nach, von denen drei wegen Drogendelikten und Straßenkriminalität im Gefängnis sitzen.

Delo, die Chefin, dealt mit Drogen und bestimmt den Alltag in der klaustrophobischen Enge der Zelle. Sie hat ihre zwei jüngeren Mithäftlinge, Martha und Lila völlig in ihrer Gewalt. Als die für Mord lebenslänglich verurteilte Alice in ihre Zelle verlegt wird, eskaliert die Situation.

Zelle wurde 1999 für den Best New Play – Irish Times ESB Theatre Award nominiert.

 





Fotos copyright by Matthias Weissengruber