"  V  o  r  h  e  r      N  a  c  h  h  e  r   "

von Roland Schimmelpfennig

Premiere: 6. Oktober 2005, 20Uhr

weitere Vorstellungen: 8., 9., 14., 15., 16., 19., 20., 25., 28. und 29. Oktober,
5., 6. und 10. November 2005,
jeweils 20 Uhr

Im neuen Haus im Areal schoeller 2welten, Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz

Regie: Augustin Jagg
Hubert Dragaschnig
Bühnenbild: Vazul Matusz
Lichtgestaltung: Markus Holdermann
Kostüme: Andrea Hölzl

Musik: Peter Madsen

mit:
Günter Baumann
Kathrin Irion
Bernhard Majcen
Johanna Lonsky
Urs Obrecht
Johanna Tomek
Julia Urban
Tatjana Velimirov
Lutz Wessel

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Menschen allein oder zu zweit. Menschen, die eine Weile bleiben, ihre Geschichten erzählen oder ihre Probleme verdichten, um dann wieder zu gehen. Verändert? Unverändert? Glücklicher? Unglücklicher als vorher?

Die Geschichten der Protagonisten sind an jenem markanten Punkt angesiedelt, der ein Vorher und ein Nachher trennt. Oder sie entstehen zwischen Realität und Traum. Die Veränderungen der Menschen geschehen leise, mehr oder weniger als innere Prozesse an die Oberfläche drängend.



 







In surrealen Sequenzen und melancholischen Szenen erzählt uns das Stück von jungen und alten Menschen, von Paaren und Singles, deren Beziehungen einen Riss haben - zueinander, zu sich selbst oder zu den Dingen, die sie umgeben. Raum und Zeit sind aufgehoben, sie changieren zwischen Vergangenheit und Zukunft, Monolog und Dialog, konkretem Tun und philosophischen Exkursen.

Roland Schimmelpfennig schuf mit Vorher Nachher ein faszinierendes Netzwerk von Momentaufnahmen, das ein poetisches Kaleidoskop über die Liebe und die Sehnsucht nach Leben ergibt. Trauriges, Humorvolles, Ernüchterndes und Schwärmerisches stehen als innere oder äußere Erlebnisse nebeneinander.