DIE ERMORDUNG BRUNO KREISKYS

 

von Wolfgang Mörth

Uraufführung


mit: Hubert Dragaschnig, Michaela Spänle, Bernd Sračnik

Regie Augustin Jagg
Bühne Mandy Hanke
Musik Herwig Hammerl

Premiere: 5. Oktober 2017,

weitere Vorstellungen: 7., 12., 13., 14., 19., 20., 21., 25., 26., 27. und
28. Oktober 2017, jeweils 20 Uhr






schoeller 2welten,
Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz

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Bruno Kreisky wurde ermordet, phantasiert der ehemalige Schispringer (57) nach dem Sturz über die Schanze.
Ich werde dich heilen, verspricht der beste Freund und Psychologe (57).
Warte noch
, sagt die Politologie-Studentin (25), das klingt interessant




Beim Versuch einer therapeutischen Lösung des Problems, versinken Patient und Psychologe tief in den Mythen der 70er-Jahre und der Ära Kreisky, und geraten dabei in eine absurd komische Rivalität um die Gunst der jungen Studentin.



Die Frage ist, was ist ihr wichtiger? Die originelleren Informationen über Bruno Kreisky, die wahrhaftigere politische Haltung oder der bessere Musikgeschmack...

"Sind noch ein paar andere echte Babyboomer im Saal?
Ich meine Männer so um den Jahrgang 60 herum?
Ist es euch nicht auch so gegangen?
Seid ihr nicht auch immer schon verwirrt gewesen und aufgewühlt und nie irgendwo wirklich zu Hause.
Musikalisch, politisch, sexuell.
Wie das Komma zwischen zwei Hauptsätzen.
Für 68 zu jung, für den Mauerfall zu alt.
Für Apollo zu jung, für das Space-Shuttle zu alt.
Für die Beatles zu jung, für Bowie eigentlich schon zu alt.
Aber genau richtig für die letzten Nazilehrer und die ersten Antiautoritären.
Und für die letzten katholischen Fundamentalisten und die ersten solipsistischen Zyniker.
Aber dann für den Playboy wieder zu jung und für das Bravo zu alt.
Für die freie Liebe zu jung und für Aids zu alt.
Stimmt doch, oder?"

Textauszug "Die Ermordung Bruno Kreiskys" von Wolfgang Mörth

 

 

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((c) Gerhard Kresser | Theater KOSMOS | honorarfrei):