KÖNIG UBU

 

von Alfred Jarry


Premiere 22. Februar 2018
weitere Vorstellungen: 24. Februar und 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24. März 2018 | jeweils 20 Uhr | Sonntagsvorstellungen:
11. u. 18. März 2018 | Beginn 17 h

Regie: Stephan Kasimir
Ausstattung: Caro Stark
Licht: Othmar Gerster


mit:
Hubert Dragaschnig
Daniela Gaets
Anwar Kashlan
Ronald Kuste
Simone Loser
Wolfgang Pevestorf







schoeller 2welten,
Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz

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Mit freundlicher Unterstützung:















Mutter Ubu hat eine Idee! Vater Ubu soll König werden. Die Belohnung: BLUTWURST! Und schon geht's los mit dem Meucheln! Niemand wird je wieder sicher sein - Schreiße!!!

Kann ein Theaterstück, das bei seiner Premiere am 10. Dezember 1896 den bis heute größten Theaterskandal Frankreichs verursachte,120 Jahre später noch bestehen? Ja, das kann es!  
Schon seine Entstehung ist ein einziger anarchischer Furor:  Der Schüler Alfred Jarry wälzt seinen gesammelten jugendlichen „Weltekel“ an der realen Figur des ihm verhassten Physiklehrers Felix Hébert („Père Ebé) ab.
Er erschafft die Figur des König Ubu. Einen Prototyp des egomanen Spießers, des dummdreisten Tyrannen.


Jarry nähert sich den niedrigen Instinkten einer Gesellschaft, der Habgier und dem Machtmissbrauch, durch pure und wütende Adoleszenz und der ihr inne wohnenden anarchischen Grausamkeit. Diese rohe Konsequenz sucht heute noch seinesgleichen am Theater. Im Vergleich dazu wirken Shakespeares Königstyrannen wie bürgerliche Hütchenspieler.

Die nach Macht und Geld gierenden „Ubu Rois“ kriechen heute allerorts aus ihren Löchern. Jeder ist sich selbst der Nächste. Make Ubu great again. Ego über alles. Es lebe der Ubuismus. Vom Weißen Haus bis nach Pjöngjang der Ubuismus bestimmt längst die weltpolitischen Brandherde.

Die „Ubu Rois“ tanzen auf den Trümmern des liberalen und demokratischen Fortschrittsdenkens ihren politischen Dadaismus des Grauens...