Der Mann der die Welt aß

 

von Nis-Momme Stockmann



Regie Augustin Jagg



Premiere: November 2018

schoeller 2welten,
Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz

 

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Der smarte Mittdreißiger scheint ganz und gar den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen: Er profiliert sich in seinem Beruf, strebt nach Erfolg und Anerkennung und lebt in überdurchschnittlichen Verhältnissen. Von seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er getrennt, denn Sorge um die Familie und Verantwortung als Vater erscheinen ihm als obsolete Werte.

Die Welt dieses erfolgsverwöhnten Egozentrikers bricht zusammen, als er gekündigt wird und er sich um seinen dementen Vater kümmern muss.
Einer, der immer nur gewonnen hat, findet in der Mitte seines Lebens mit aller Härte heraus, wie brutal sich das Dasein darstellen kann.

Schließlich kann er nicht mehr zwischen Eigenverantwortung und ihm widerfahrendem Unrecht unterscheiden, und das Chaos um ihn und in ihm wird zum Pulverfass. Es geht ums Fressen und Gefressen werden - und der, der sich alle Nettigkeiten seiner Mitmenschen gefräßig einverleibt, wird gleichzeitig selbst aufgefressen – von einem Aussaugsystem, das größer ist als er.