Michael Gruner

Aufgewachsen in Berlin und Frankfurt am Main, begann er 1963 ein Schauspielstudium in Frankfurt. 1965 erhielt er ein Engagement als Schauspieler am Staatstheater Darmstadt. 1968 wechselte er an das Theater am Turm in Frankfurt und wirkte unter anderem bei der Uraufführung von Publikumsbeschimpfung unter der Regie von Claus Peymann mit.

Ab 1969 war er als Schauspieler am Düsseldorfer Schauspielhaus unter dem Intendanten Karl-Heinz Stroux beschäftigt. Seit 1972 verschiedene Regietätigkeiten am Theater am Turm, Staatstheater Darmstadt, Düsseldorfer Schauspielhaus, 1989 Oberspielleiter am Staatstheater Stuttgart.

Von 1999 bis 2010 war Michael Gruner Schauspieldirektor am Schauspiel Dortmund. Er war außerdem Gastregisseur u.a. am Wiener Burgtheater, am Wiener Volkstheater, am Deutschen Theater Berlin, in Weimar, Bonn und München und im Theater Nestroyhof Hamakom, wo er Die Banalität der Liebe von Savyon Liebrecht, Ich und Ich von Else Lasker-Schüller, Sonia Mushkat von Savyon Liebrecht und Flucht von Sara von Schwarze inszenierte.

2016 war als Dunkelstein in der gleichnamigen Produktion im Theater Nestroyhof Hamakom zu sehen. 2017 spielte er in "Man sage nicht, es wäre der Mühe nicht wert gewesen".

Michael Gruner ist erstmals im Theater KOSMOS zu Gast.