Gustav Ernst

Der 1944 in Wien geborene Dramatiker, Romancier, Drehbuchautor, Herausgeber der Literaturzeitschrift „Kolik“ und engagierte Akteur in kulturpolitischen und kunstpädagogischen Belangen bringt immer wieder die im Individuum manifesten gesellschaftlichen Konflikte mit Witz und Wut auf den Punkt.

Er studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik, wechselte jedoch vor Abschluss des Studiums zur Literatur. Gustav Ernst begann Ende der Sechzigerjahre als Vertreter eines neuen literarischen Realismus, dessen Hauptanliegen Kritik an den verkrusteten gesellschaftlichen Verhältnissen und deren Veränderung war.

Seit Beginn der Achtzigerjahre stehen dramatische Arbeiten im Mittelpunkt seines Schaffens, unter anderem Helden der Kunst, Helden der Liebe, 2008, Tollhaus 2007, Blutbad, Strip und tausend Rosen 2004, Grado 2004, Zum Glück gibt's Österreich 2003; Zuletzt erschienen: "Beste Beziehungen.
Roman, 2010"

Neben Arbeiten für das Theater verfasst Gustav Ernst auch Drehbücher für Fernsehspiele und Spielfilme.
Gustav Ernst ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung.