E  v  e  l  y  n  e      M  .      F  r  i  c  k  e  r



Textilkunst
Design

Rotfarbgasse 2
6850 Dornbirn
Telefon und Fax +43 (0)5572 27 939

Geboren in Feldkrich.

Ausbildung an der HTL Fachschule für angewandte Malerei in Innsbruck.

Modeschauen in Vorarlberg, Griechenland, Friedrichshafen (Graf Zeppelin-Haus), Ludwigshafen (Form 2000), Insel Reichenau (Galerie Hochwarth), Hannover (Designa 2000), Berlin (Galerie Lebensart)...
Ausstellung "Art to wear" in Düsseldorf, Heidelberg und Leipzig.

Kostüme für Ballettgruppen in Liechtenstein, Dornbirn, Bregenz; Messemodelle für Firmen der Vorarlberger Textilindustrie, Ausstattung des Theaters der Figur, Workshop für die Bregenzer Festspiele, Fest des Kindes, Theater KOSMOS in Bregenz ...

1982-84 Politische Arbeit in der Friedensbewegung A 1986 Gründung eines Nähateliers
1995 Aufnahme in das Design-Archiv
         des Museum für angewandte Kunst in Wien.
1996 Beitrag im Buch "Landkulturführe"
         von Readers Digest
1998 Teilnahme FORM 98 in Deutschland
1999 Teilnahme FORM 99 in Deutschland
2000 Teilnahme UNIKAT B Austir

Auszug des Statements von Evelyne M. Fricker:
... Meine Arbeiten werden durch die Suche nach Formen mit scheinbarem Verlust von Gesamtheit geprägt. Doch durch die Vielfalt der verschiedenen Elemente wird eine neue Einheit kreiert. Ein vielfältiges und harmonisches Miteinander entsteht. Fragmente bzw. Details, welche in meine Kleider eingearbeitet sind, sprechen für sich selbst und unterstreichen somit auch den Bezug zum Ganzen. Bei meiner täglichen Entwurfsarbeit die natürlich begrenzt, insgesamt jedoch sehr wirkungsvoll ist, sehe ich mich als Teil meiner Kultur und gleichzeitig jedoch auch als Protagonistin einer neuen Entwicklung. Als Designerin und Künstlerin trage ich Verantwortung gegenüber der Umwelt, welche heute nicht mehr unter dem Deckmantel des Fortschrittes vom Tisch gewischt werden kann.
90 % meiner Modelle bestehen aus Materialien, die die Industrie als Abfallprodukte deklariert. Fehlbedruckte Stoffe, Dekorationsmaterialien, Büroabfälle, Flohmarktware, alte Kleider usw. bilden die Basis meiner Arbeiten. Durch die individuelle Fertigung ist es mir möglich den ökologischen Zugang zu thematisieren und zu realisieren ...
... Meine handwerkliche Vielfalt und mein kritisches Betrachten der globalen Zusammenhänge erlaubt mit meine Arbeiten jenseits der Maßstäbe zu stellen; vielleicht ein vielschichtiges Kulturmodell.