S  t  e  p  h  a  n      K  a  s  i  m  i  r  

Geboren in Bregenz, lebt in Berlin.

Mitte der 90er Jahre Entdeckung der experimentellen Literatur.
Ab dem zarten Alter von 16 Jahren erste Lesungen (Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz, ORF Landesstudio Vorarlberg Dornbirn, Theater Kosmos Bregenz, etc.) und Veröffentlichungen ( V, Kultur, Anthologie für junge Vorarlberger Autoren etc). Diese ausgesprochen produktive Sturm und Drang - Schriftstellerphase dauert 5 Jahre an. In diesen 5 Jahren entsteht Material für 5 experimentelle Romane, 3 Theaterstücke und etliche experimentelle Lyrikbände. Leider ist das Material teilweise derart verworrenen und experimentell, dass der Autor häufig selbst nicht mehr den Sinn des ganzen zu durchschauen mag, und so kommt es wie es kommen muss: der kommerzielle Erfolg bleibt aus.

Im Jahr 2001 enden nicht nur die Twin Towers in New York, nein auch die Schriftstellerkarriere des Stephan K.
Ähnlich wie Arthur Rimbaud hat Stephan K. mit 21 Jahren alles gesagt was es für ihn in der Literatur zu sagen gegeben hat, doch anders wie der große Arthur gab sich Stephan K. nicht dem Müßiggang und der Waffenschmuggelei an den afrikanischen Küsten hin, nein Stephan K. suchte sich einfach ein anderes Medium: das Theater.

Ab dem Jahr 2000 folgten Arbeiten als Regieassistent (Hamburger Kammerspiele, Kampnagel Hamburg, Theater am Kurfürstendamm Berlin, Bregenzer Festspiele, etc.) Zwillingsbrut von Nicky Silver (2007) ist Stephan Kasimirs erste Inszenierung am Theater KOSMOS. Es folgen Die Gottesbelästigung von Richard Bean (2009), Dirty Rich Modderfocker der Dritte von Tom Lanoye und Luk Perceval (2010), Klartext von DC Moore (2011).