Moderation: Jürgen Thaler
Eine Talöffnung in den Ostalpen, April 1945, die Tage des „Tausendjährigen Reiches“ sind gezählt. Innerhalb kürzester Zeit ist es auf ein Nichts geschrumpft, und am Rand dieses Nichts steht die Rote Armee und wartet, bis die Schlacht um Wien entschieden ist. Wo alles längst zu spät ist, aber eben noch nicht alles vorbei, errichtet Kreisleiter Johann Braun sein höchstpersönliches Standgericht, ein privates Mordregime. Martin Prinz erzählt vom Ungeheuerlichen, nüchtern und den Fakten verpflichtet. Ein erschütternder Tatsachenroman über einen einzigartigen Fall österreichischer Zeitgeschichte.
„Schwarz auf weiß steht dein Urteil auf dem Papier. Du bist weggelaufen.“ Martin Prinz
Martin Prinz, geboren 1973, aufgewachsen in Lilienfeld. Lebt in Wien. Schreibt Reisegeschichten, Drehbücher und Romane (u.a. Der Räuber). Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Drehbuch-Preis des Filmfestivals in Gijon. Auszeichnungen: 2000 Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich, 2002 Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien und Autoren- und Buchprämie der Republik Österreich, 2010 Outstanding Artist Award der Republik Österreich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek.

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