Moderation: Jürgen Thaler
Nachrichten aus dem Steinbruch der Dunkelheit, aus Traumzetteln gewonnen. Wolfgang Bleiers Buch der Nächte ist eine rasante poetische Reise an den Rändern der Finsternis, ein rhythmisch-musikalischer Spaziergang durch die Weltfremde, eine Seelenreise mit dem Wünschemantel, nicht zuletzt auch eine Hymne an den Eros. Während rundum nach seltenen Erden geschürft wird, weiß es der Dichter besser: „Selten ist die Erde, aus der meine Liebste gemacht worden ist.“ Im Strom der Wahrnehmung geht es Bleier um Bedeutung und Mehrdeutigkeit, um Klang und symphonisches Zusammenspiel.
„Ich laufe mit langen, dünnen Vogelbeinen, treibe Handel mit Gespinsten, verkaufe Hirngespinste, verkaufe unvermeldete Wunderdinge.“ Wolfgang Bleier
Wolfgang Bleier, geboren 1965 in Dornbirn, aufgewachsen in Klaus. Studium der Germanistik, Religionspädagogik und Ethnologie. Zahlreiche literarische Veröffentlichungen in Anthologien, Beiträge im ORF. Bucherscheinungen: Der Buchmacher (2005), Verzettelung (2007), Die Arbeitskräfte (2011), Fischfang bei aufgehender Sonne (2015). Bleier lebt und arbeitet als Buchhändler in Wiener Neustadt. Österreichisches Staatsstipendium für Literatur (2009), Jurypreis des Literaturwettbewerbs zum Tag des Wassers und Vorarlberger Literaturstipendium (beide 2010).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek.
Wolfgang Bleier Foto © Klara Bleier

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