(Residenz 2026)
Moderation: Ingrid Fürhapter
In einem Gruppenbild mit Garten feiert Christina Walker Solidarität, Anarchie und den Mut, sich neu zu erfinden. Eine winterliche Kleingartenanlage wird für zwei sehr unterschiedliche Frauen zur Zuflucht. Marianne landet nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust von Haus und Geschäft in „Neu-Amerika“. Didi flieht vor dem gewalttätigen Freund ihrer Mutter in die Gartenanlage am Fluss. Deren Obmann kämpft um die Aufmerksamkeit Mariannes und gegen die Umwidmung des Geländes in Bauland. Sensibel und mit Witz erzählt die Autorin von Improvisation, Selbstbestimmung und einer Natur, die sich immer weniger bezähmen lässt.
„Ein fluides, ein grenzüberschreitendes Wachsen hatte mit der Wärme eingesetzt.“ Christina Walker
Christina Walker, geboren 1971 in Bregenz. Lebt in Augsburg und Hard am Bodensee. Nach dem Studium war sie für Theater, Film und Museen in Wien und Berlin tätig. 2021 erschien ihr Debütroman Auto, 2023 folgte Kleine Schule des Fliegens (Longlist des Österreichischen Buchpreises). Zuletzt erhielt sie u.a. den Vorarlberger Literaturpreis, den Schwäbischen Literaturpreis sowie den Netlitpreis des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek
[Christina Walker · Foto: Petra Rainer]

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