Lesung: Eine Bombengeschichte – Relikt aus dem vorigen Jahrhundert von Konrad J. Steurer

Lesung: Eine Bombengeschichte – Relikt aus dem vorigen Jahrhundert von Konrad J. Steurer

Eine Bombengeschichte – Relikt aus dem vorigen Jahrhundert
Roman | von Konrad J. Steurer

Was hat der 24. Oktober 2006 mit dem 13. Mai 1944 zu tun? Vermeintlich nichts. Einzig aus der Perspektive von heute liegen die beiden Tage auf einer chronologischen Zeitlinie und bilden Geschichte. Das war´s dann wohl schon. Oder doch nicht?
So geschah es, dass eine Kriegsbombe – ein Relikt aus dem vorigen Jahrhundert – einen Menschen tötete. In dem Fall unabsichtlich, dennoch der „Natur der Bombe“ entsprechend.
Die „Natur“, oder der „Sinn“ einer Bombe ist, dass sie explodiert und mit der Kraft einer Explosion zerstört. Sie wird gebaut um Gebäude oder Brücken zu zerstören und – oft bewusst, manchmal als Kollateralschaden in Kauf genommen – um Menschen zu töten. Aber in Bezug auf das Leben ist das doch sinnwidrig, oder?
Davon handelt diese Geschichte.

Der Leseabend wird gestaltet vom
Trio Wandelspiel – lesen, musizieren, debattieren
Kurt Nachbauer | an der Gitarre
Ljubisa Markovic | an der Cajón
Konrad J. Steurer | liest

Der Abend findet im Rahmen der NO WAR – Lesetournee statt.
Benefizlesung: Bucherlöse für die Vorarlberger Kulturpassinitiative Hunger auf Kunst und Kultur

Konrad J. Steurer, geboren 1966 in Vorarlberg, Österreich. War langjährig tätig als Sozialarbeiter und Socialprofit-Unternehmer in der ambulanten Suchthilfe, setzte diverse Projekte als politischer Bildner um.  Heute begleitet er – als Supervisor, Coach und Politikberater – Menschen auf ihrem Weg in die persönliche Freiheit.
In seiner Kindheit und Jugend wurde der Autor aufgrund von Erzählungen seines Vaters, selbst Soldat im Zweiten Weltkrieg, tief geprägt von der Sinnlosigkeit und den Schrecknissen des Kriegsgeschehens. Ergänzend erfuhr er durch ihn und seine Mutter etwas ganz Wesentliches: Eine Welt in Frieden ist möglich! Dafür braucht es Verzicht auf Gewalt, eine lebendige Demokratie, die Chance auf gesellschaftliche Mitgestaltung aller Menschen und die Hoffnung der Einzelnen, eigene Träume leben zu dürfen. Sinnvolles Tätig-sein, eine gesicherte Existenz, Erfüllung und befriedigende soziale Zusammenhänge sind die Schlüssel für ein zufriedenes und friedfertiges Leben.
Der Weg des Schreibens ist für Konrad Johann Steurer eine Möglichkeit, sich für eine friedlichere Welt einzusetzen. Die vorliegende Bombengeschichte ist sein Erstlingswerk.

Photocredit: Dietmar Stiplovsek

EINTRITT FREI |  Freiwillige Spende für Hunger auf Kunst und Kultur
RESERVIERUNG ERWÜNSCHT: karten@theaterkosmos.at

September 11, 2026
20:00

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