Premiere

Gastspiel MOTIF: KOMMEN UND GEHEN

1964 wurde zwischen Österreich und der Türkei das Abkommen über die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte unterzeichnet. Das Theaterstück „Kommen und Gehen“ von Amos Postner fragt nach Erinnerung und Folgen der damit einsetzenden Migration. INFOS & TICKETS

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Gastspiel MOTIF: KOMMEN UND GEHEN

1964 wurde zwischen Österreich und der Türkei das Abkommen über die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte unterzeichnet. Das Theaterstück „Kommen und Gehen“ von Amos Postner fragt nach Erinnerung und Folgen der damit einsetzenden Migration. INFOS & TICKETS

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Premiere KOSMODROM: Die Erwachsenen von Irene Diwiak – UA

In „Die Erwachsenen“ von Irene Diwiak schält die Autorin den Kern einer Familiengeschichte aus einer dunklen Vergangenheit heraus, die von fanatischen, dogmatischen und orthodoxen Parametern geprägt war. Das Stück wirft einen Blick auf die „Neue Rechte“, die Reichsbürger, die Identitären… Das Offenlegen des Gewesenen, das Aussprechen der abgründigen Wahrheiten, birgt dennoch Hoffnung. INFOS & TICKETS

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DIE ENTFÜHRUNG DES THOMAS G. von Benjamin Blaikner – UA

In „Die Entführung des Thomas G.“ von Benjamin Blaikner dient die Biografie des Vorarlberger Thomas Gratt und seine Beteiligung an der Entführung des österreichischen Unternehmers Walter Palmers als Vorlage, Schablone und Ansatzpunkt zur Auseinandersetzung. Thomas Gratt wurde im Frühsommer 1977 Mitglied der Bewegung 2. Juni und ging in die Illegalität. Im selben Jahr beteiligte er sich an der Entführung von Walter Palmers. Auf der Flucht wurde er zusammen mit einem Mittäter an der italienischen Grenze festgenommen. Im Prozess, der folgte, übernahm er die Verantwortung und wurde zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt. Gratt stellte kein Gnadengesuch.
Benjamin Blaikner hinterfragt in seiner Inszenierung gesellschaftspolitische Bewegungen, die gewaltsamen Widerstand als berechtigte Antwort auf eine perspektivlos empfundene Normalität verstehen.
„Die Entführung des Thomas G.“ fragt nach dem guten Leben, einem richtigen im falschen.

Inszeniert als Zusammensetzung aus Sprechtheater, Livemusik und Liveprojektionen, untersucht Benjamin Blaikner die Fragilität des Lebens und wie eine einzige Entscheidung eine ganze Biografie beeinflussen kann. Wie lässt sich eine Lebenslüge rechtfertigen, vor allem vor sich selbst?

MIT TORSTEN HERMENTIN | SONJA KREIBICH | AGNIESZKA WELLENGER
REGIE BENJAMIN BLAIKNER | LICHT, LIVEPROJEKTIONEN REMO RAUSCHER | MUSIKER JONATAN SZER

Premiere 26. Februar 2022 | Vorstellungen: 27. FEBRUAR und 3. | 4. | 5. | 11. | 12. | 13. | 17. | 18. | 19. MÄRZ 2022 |  jeweils 20 Uhr, Sonntagsvorstellungen um 17 Uhr

Fotos: Sarah Mistura